Helgoland
Mit meinen Posts (auf Deutsch: Beiträge) komme ich vom Hölzchen aufs (auf das) Stöckchen (Einzahl: Holz - Stock). Das heißt, ich komme vom einen aufs andere: Also komme ich von Hoffmann von Fallersleben auf Helgoland. Auf der - damals englischen - Badeinsel verfasste der Dichter nämlich am 26. August 1841 das Lied der Deutschen, das im Oktober des gleichen Jahres erstmals öffentlich in Hamburg gesungen wurde.
Obwohl Helgoland eine Nordseeinsel ist, gehört es zu dem Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein, in dem auch ich wohne. Aber ich war seit mehr als 30 Jahren nicht auf Helgoland, weil es teuer und ein wenig schwierig ist dorthin zu fahren. Zum Glück war Karl, ein Freund aus München, gerade dort und so darf ich seine Bilder veröffentlichen. Man fährt morgens von Cuxhaven aus mit dem Ausflugsschiff los. Schon von weitem sieht man den roten Felsen der Insel. Vor der Insel müssen alle Passagiere in kleinere Boote (die Börteboote) umsteigen, weil die großen Schiffe nicht an die Anlegestelle im Hafen dürfen. Damit verdienen die Helgoländer einen Teil ihres Lebensunterhaltes. Die Insel teilt sich in ein Unter- und ein Oberland. Am Hafen im Unterland stehen viele kleine bunte Holzhäuser. Von dort steigt man hinauf aufs Oberland. Von oben kann man die Lange Anna sehen, einen freistehenden Felsen, der als das Wahrzeichen der Insel gilt.1 comment
Ann-Theres said...
Wieder ein wunderschöner Beitrag :-))Und ein neuer Header.. - guuut...




